Erst kürzlich haben drei Initianten Remo Suter, Yannick Rimensberger und Stefanie Kaufmann, das siebte Jugendparlament im Kanton Luzern, das Jugendparlament Surental ins Leben gerufen. Ziel sei es, die Jugendlichen schneller und effizienter an die Schweizer Politik heranzuführen.

Das Wichtigste in Kürze

  • Jugendparlament Surental mit Sitz in Büron LU
  • Aktuell 10 Mitglieder
  • Es will sich durch jugend- und zeitnahe Politik identifizieren
  • Man sucht Gleichgesinnte, um das Jugendparlament weiter auszubauen und weiterzuentwickeln

 

Am 1. März dieses Jahres fanden rund 50 Gäste den Weg ins luzernische Büron, wo das neue regionale Jugendparlament, das Jugendparlament Surental gegründet worden ist. Darunter befanden sich auch gestandene Politiker wie Nationalrätin Yvette Estermann, Ständerat Damian Müller oder Kantonsrätin Priska Galliker.

«Alles begann vor rund 2 Jahren in der Migros Surseepark……..», so begrüsste der künftige Co-Präsident, Remo Suter, die Gäste. Sämtliche Gemeindepräsidenten und -räte der betroffenen Gemeinden, sowie Vertreter der Ortsparteien, weitere Gäste und Jugendliche haben sich für die Gründungsversammlung interessiert. Die Einladung zur GV ist bei den Politikern durchaus positiv angekommen. Estermann zitiert: «Es sind nicht wir, die für die Zukunft der Jugendlichen verantwortlich sind, sondern es sind die Jugendlichen selber.» Das Jugendparlament Surental macht öffentlich, dass es im Raum Sursee & Umgebung zu wenige Möglichkeiten für Jugendliche gibt, sich aktiv mit der Politik auseinander zu setzen. Remo Suter betont: «Wenn man den Jugendlichen die Möglichkeit für den Einstieg in die Politik nicht geben kann haben wir Angst um unsere Zukunft.»

Das Jugendparlament besteht momentan aus 11 Mitgliedern aus Sursee, den Gemeinden Büron und Triengen mit den Gemeinden Wilihof und Winikon. Ziel ist es, mind. 20 Jugendliche mit ins Boot zu ziehen, damit man der Öffentlichkeit präsent machen kann, dass es willige Jugendliche gibt, die etwas an der momentanen Situation ändern wollen. Das Jugendparlament, kurz JUPA, will dies etwa mit eigens organisierten Podiumsdiskussionen oder sogenannten «speed debattings» angehen. Das funktioniere ähnlich wie «speed dating». Schnell müssen die Teilnehmenden in kurzen und verständlichen Sätzen ihre Meinung zu verschiedenen politischen Themen sagen.

Wer sich für das Jugendparlament Surental und dessen Veranstaltungen und Aktivitäten hat, kann sich einerseits auf der Webseite des JUPAs (www.jupa-surental.ch) erkundigen, andererseits steht Remo Suter, Co-Präsident gerne für Fragen und Anregungen zur Verfügung.

Kontakt JUPA: Remo Suter, Co-Präsident, remo.suter@jupa-surental.ch